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Holzblasinstrumente

Blockflöte

Wer kennt sie nicht, die Blockflöte, eines der wohl bekanntesten Instrumente. Die Blockflöte hat viele Vorteile, die sie zu einem beliebten Anfängerinstrument machen. Sie ist erschwinglich, robust und leicht zu transportieren. Um das Spiel auf der Blockflöte zu erlernen, braucht man ebenso viel oder wenig Vorkenntnisse wie für andere Instrumente. Der Besuch der Musikalischen Früherziehung ist von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Die musikalische Grundausbildung auf der Blockflöte findet im Gruppenunterricht statt und kann als Basis für sämtliche Instrumente dienen. Im Unterricht werden neben spieltechnischen Aspekten auch elementare musikalische Kenntnisse vermittelt, wobei besonderer Wert auf die Atmung, Tonbildung und rhythmische Sicherheit gelegt wird. Oftmals werden in die ersten Unterrichtsstunden Rhythmusspiele mit Xylophon und Klangstäben integriert. Auf der anderen Seite stellt die Blockflöte auch einen hohen künstlerischen Anspruch und wird oft als ernstzunehmendes Musikinstrument unterschätzt. Auch erfahrenen Schülern bietet sie mit ihrem breiten Spektrum der musikalischen Möglichkeiten immer wieder neue Herausforderungen. So kann der Schüler später, wenn er die geeignete Körpergröße und die notwendige Entwicklung der Atmungsorgane erreicht hat, in einem weiterführenden Blockflötenunterricht auf der Alt-, Tenor- oder Bassblockflöte seine Kenntnisse vertiefen. Der Anwendungsbereich der Blockflöte erstreckt sich über viele Arten von Musik, von Ensemblemusik der Renaissance, Solosonaten aus der Barockzeit über die moderne Musik bis zum Jazz.

Anfangsalter: etwa sechs Jahre

Querflöte

Die Querflöte ist ein Instrument mit einer sehr alten und reichen Tradition. Während früher die Querflöten aus Holz und fast ohne Klappenmechanik gebaut wurden, hat die moderne "Böhmflöte" aus Metall (Neusilber, Silber oder Gold) mit ausgeklügelter Klappenmechanik die Musikwelt erobert. Die Flöte kann solistisch spielen, ist aber auch im Orchester oder Kammermusikensemble unverzichtbar. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, allerdings ist eine vorhergehende Ausbildung auf der Blockflöte von Vorteil.

Anfangsalter: etwa sieben Jahre.

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Saxophon

Es gibt verschiedene Instrumente der Saxophonfamilie. Zu den wohl bekanntesten Arten zählen das Sopran-, Alt-, Tenor- und Basssaxophon. lm Saxophonunterricht werden die Spieltechniken für Pop- und Jazzmusik sowie die der klassischen Spielpraxis vermittelt. Natürlich werden je nach Neigung des Schülers und der Vorlieben des Dozenten Schwerpunkte gesetzt. Das Saxophon wurde 1840 von Adolphe Sax erfunden und hatte es zu Beginn eher schwer, sich im Orchester durchzusetzen. Seinen Siegeszug in der musikalischen Welt trat es an, als sich die Jazz- und Popmusik weltweit entwickelte. Aus diesem Bereich ist das Saxophon nicht wegzudenken, hat aber auch einen Platz in der "klassischen" Ensemble- und Solomusik.

Anfangsalter: etwa sieben Jahre (je nach Größe des Schülers)

Klarinette

Die Klarinette ist aus Grenadillholz gebaut und wird mit einem schilfartigen Rohrblatt angeblasen. Durch möglichst tägliches Üben wird das Zusammenspiel zwischen Lippen, Zähnen, Zunge und Atmungsorganen trainiert. Aufgrund ihres großen Tonumfanges und der vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten ist die Klarinette in allen musikalischen Stilrichtungen zu Hause. Zur Klarinettenfamilie gehören unter anderen die B-Klarinette, die Es-, A- , Bass- und Kontrabassklarinette sowie das Bassetthorn. Die Unterschiede liegen hier vor allem in der Länge des Korpus (Rohres).

Anfangsalter: etwa sieben Jahre (je nach Größe des Schülers)

Oboe

Die Oboe ist ein farbenprächtiges Solo- und Orchesterinstrument, das leichter zu erlernen ist als oft behauptet wird. "Hohes, lautes Holz" bedeutet der Name Hautbois (franz.), von dem das heutige Wort Oboe stammt. Die Oboeninstrumente gehören zu den ältesten Blasinstrumenten überhaupt und sind fast überall auf der Welt in den verschiedensten Formen anzutreffen. Der Klang des Instrumentes - obertonreich, tragend und ein wenig näselnd - soll dem Klang der menschlichen Stimme besonders nahe kommen, heißt es. Die Tonerzeugung erfolgt über ein Doppelrohrblatt, das der Bläser direkt zwischen seine Lippen nimmt. Von den wunderschönen Arien Johann Sebastian Bachs bis zur sinfonischen Blasmusik ist die Oboe zu finden. Viel Neue Musik und eine große Menge an barocken Werken gehören ebenfalls in das Repertoire des Oboisten. Ab und zu adelt ihr strahlender Ton auch Songs in den Popmusikcharts oder sorgt für das orientalische Kolorit eines Spielfilmes. Die Oboe ist ein Familieninstrument: Oboe d´amore und Englischhorn erweitern beim fortgeschrittenen Spieler die Ausdrucksmöglichkeiten. Sehr selten nur ist das Heckelphon zu hören, das das Oboenregister in die tiefen Lagen erweitert. Ein wenig Engagement und Liebe zur Musik ist allerdings schon nötig, um mit der Oboe all die schönen Soli zu spielen, die ihr von den Komponisten in Hülle und Fülle zugedacht wurden.

Anfangsalter: etwa zehn Jahre

Fagott

Das Fagott ist ein Holzblasinstrument in der Tenor- und Basslage, das mit einem Doppelrohrblatt über einen sogenannten S-Bogen angeblasen wird. Sein Name kommt aus dem italienischen (Fagotto = Bündel) und bezieht sich auf seine mehrteilige Bauform aus Holz, die auf eine Gesamtlänge von 2,77 m kommt. Sein Ton ist in tiefen Lagen sonor, in höheren cantabel, es spielt im Sinfonieorchester wie auch dem sinfonischen Blasorchester eine wichtige Rolle bei den Bassinstrumenten.

Das Fagott zählt im Musikschulbereich eher zu den Exoten. Umso gefragter sind dann allerdings nach einigen Jahren Unterricht Fagottspielerinnen und Spieler, im Jugendorchester oder anderen Ensembles. Für Kinder gibt es das Fagottino, das speziell für kleine Hände spielbar ist.

Anfangsalter: etwa sieben / zehn Jahre

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